
URSPRUNG UND ENTWICKLUNG
Die Entwicklung des Combat Kyeok Too Ki
Von den koreanischen Wurzeln des Kyeok Too Ki bis zu einem modernen System für Selbstverteidigung.
Combat Kyeok Too Ki verbindet traditionelle Kampfkunst mit direkter, praxisorientierter Selbstverteidigung. Seine Grundlagen reichen über das Kyeok Too Ki und das Hapkido bis zu weiteren Kampfkünsten und Kampfsportarten, deren wesentliche Techniken im Laufe der Entwicklung miteinander verbunden wurden.
Seit 2021 wird Combat Kyeok Too Ki unter der Leitung von Großmeister Andreas Remes als eigenständiges System weiterentwickelt und kontinuierlich an heutige Anforderungen angepasst.
Tradition & moderne Selbstverteidigung
Direkt, klar & praxisnah
Körper & Geist im Einklang
Respekt, Disziplin & Loyalität
DIE TRADITIONELLEN WURZELN
Von Hapkido zu einem vielseitigen Kampfkunstsystem
Die Wurzeln des Kyeok Too Ki liegen in Südkorea. Eine der wesentlichen Grundlagen bildet das Hapkido, auf dessen Prinzipien und Techniken weitere Elemente unterschiedlicher Kampfkünste und Kampfsportarten aufgebaut wurden.
Großmeister Sea Kwon Young war Träger des 9. Dan im Hapkido. Damit bildete ein bereits umfassendes System der Selbstverteidigung die technische Grundlage für die weitere Entwicklung des Kyeok Too Ki. Hapkido verbindet unter anderem Befreiungen, Hebel, kontrollierte Bewegungen und Techniken zur Verteidigung gegen unterschiedliche Angriffe. Seine Vielseitigkeit machte es zu einer geeigneten Basis, um weitere Kampfkunstsysteme sinnvoll einzubeziehen.
Im Laufe der Entwicklung wurden deshalb gezielt Techniken aus verschiedenen Kampfkünsten und Kampfsportarten ergänzt. Dabei ging es nicht darum, vollständige Systeme miteinander zu vermischen, sondern jeweils besonders geeignete Techniken und Trainingsprinzipien zu übernehmen und in ein gemeinsames Konzept einzubinden.
Aus dem Taekwondo kamen schnelle und kraftvolle Tritttechniken hinzu, während das Karate vor allem direkte und harte Schlag- und Tritttechniken einbrachte. Das Aikido ergänzte Befreiungs- und Kontrolltechniken. Aus dem Kung Fu flossen unter anderem Waffentechniken sowie Aspekte der geistigen Schulung ein. KickThai erweiterte das technische Spektrum zusätzlich um den gezielten Einsatz von Ellenbogen und Knien.
Aus dieser Verbindung entstand eine Kampfkunst, die unterschiedliche technische Ansätze miteinander vereint und dabei Körper, Technik und Geist gleichermaßen berücksichtigt. Die traditionellen Grundlagen des Hapkido blieben erhalten, wurden jedoch durch weitere Kampfkünste ergänzt und damit zu einem vielseitigeren System für Training und Selbstverteidigung weiterentwickelt.
Mit der späteren Entwicklung zum Combat Kyeok Too Ki kamen weitere Einflüsse hinzu. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Krav Maga, aus dem vor allem direkte Abwehrprinzipien, kurze Reaktionswege und praxisnahe Lösungen für Bedrohungs- und Angriffssituationen übernommen wurden. Diese Elemente ergänzen die traditionellen Befreiungs- und Verteidigungstechniken um eine stärker auf unmittelbare Handlungsfähigkeit ausgerichtete Form der Selbstverteidigung.
Diese Entwicklung bildet das Fundament des heutigen Combat Kyeok Too Ki. Viele traditionelle Techniken und Prinzipien wurden übernommen und bewahrt, gleichzeitig aber durch Einflüsse aus Krav Maga, KickThai und weiteren praxisorientierten Bereichen ergänzt. Ziel ist ein System, das traditionelle Kampfkunst mit einer direkten, verständlichen und an heutige Anforderungen angepassten Selbstverteidigung verbindet.

Hapkido
Die zentrale Grundlage des Systems.
Befreiungen, Hebel, kontrollierte Bewegungen und vielseitige Techniken zur Selbstverteidigung bilden das technische Fundament, auf dem weitere Einflüsse aufgebaut wurden.

Taekwondo
Schnelle und kraftvolle Tritttechniken.
Dynamische Kicks erweitern das technische Spektrum und ermöglichen schnelle, direkte Angriffe und Gegenbewegungen aus unterschiedlichen Distanzen.

Karate
Direkte Schlag- und Tritttechniken.
Klare, kraftvolle Bewegungen und konsequent ausgeführte Techniken ergänzen die Selbstverteidigung um geradlinige und wirkungsvolle Aktionen.

Aikido
Befreiungs- und Kontrolltechniken.
Bewegungsprinzipien zur Befreiung aus Griffen sowie kontrollierende Techniken erweitern die Möglichkeiten im Nahbereich und bei körperlichem Kontakt.

Kung Fu
Waffentechniken und geistige Schulung.
Neben technischen Elementen aus der Waffenarbeit flossen auch Aspekte von Konzentration, Körperkontrolle und der Verbindung von körperlichem und mentalem Training ein.

KickThai
Ellenbogen- und Knietechniken.
Kurze und kraftvolle Techniken mit Ellenbogen und Knien ergänzen das System besonders für Situationen in kurzer Distanz.

Krav Maga
Direkte Abwehr- und Befreiungstechniken.
Klare, schnell ausführbare Reaktionen ergänzen die traditionellen Grundlagen um praxisnahe Lösungen für Bedrohungs- und Angriffssituationen und stärken die Handlungsfähigkeit im Ernstfall.

WEITERENTWICKLUNG FÜR DIE HEUTIGE ZEIT
Vom traditionellen Kyeok Too Ki zum Combat Kyeok Too Ki
Combat Kyeok Too Ki führt die traditionellen Grundlagen des Kyeok Too Ki weiter und entwickelt sie gezielt für die Anforderungen einer modernen, praxisorientierten Selbstverteidigung.
Großmeister Andreas Remes verfolgte dabei das Ziel, ein Kampfkunstsystem zu schaffen, dessen grundlegende Techniken verständlich aufgebaut, vergleichsweise schnell erlernbar und auch unter Belastung möglichst direkt abrufbar sind. Bewährte Elemente des traditionellen Kyeok Too Ki bleiben erhalten, werden jedoch dort vereinfacht oder angepasst, wo kürzere und eindeutigere Bewegungsabläufe sinnvoll erscheinen.
Ergänzt wurden die traditionellen Einflüsse unter anderem durch Techniken aus dem Krav Maga, dem KickThai und durch Kubotan-Techniken. Dadurch entstand schrittweise ein eigenständiges System, das koreanische Kampfkunsttradition mit moderner Selbstverteidigung verbindet.
Im Mittelpunkt steht nicht die möglichst komplexe Ausführung einer Technik, sondern eine klare Reaktion auf eine konkrete Situation. Der Trainierende soll möglichst schnell handlungsfähig werden und bleiben.
DIREKT, VERSTÄNDLICH UND PRAXISORIENTIERT
Moderne Selbstverteidigung mit klaren Prinzipien
Combat Kyeok Too Ki setzt in der Selbstverteidigung bewusst auf kurze, direkte Bewegungsabläufe und eine möglichst klare Reaktion auf Angriffe.
Lange oder sehr komplexe Technikfolgen benötigen häufig viel Training, bis sie auch unter Stress sicher abgerufen werden können. Combat Kyeok Too Ki reduziert deshalb dort Bewegungsabläufe, wo eine einfachere und direktere Lösung für die praktische Selbstverteidigung sinnvoll ist.
Befreiung und Abwehr sollen möglichst unmittelbar ineinandergreifen. Dabei können unter anderem direkte Abwehrbewegungen sowie Ellenbogen- und Knietechniken eingesetzt werden. Ziel ist es, nach einer erfolgreichen Verteidigung nicht unnötig lange in einer Technikfolge zu bleiben, sondern möglichst schnell wieder Kontrolle über die Situation zu gewinnen und einen weiteren Angriff zu verhindern.
Durch diesen Ansatz soll das System auch für Einsteiger verständlich bleiben und Techniken vermitteln, die sich durch regelmäßiges Training zunehmend automatisieren lassen. So verbindet Combat Kyeok Too Ki traditionelle Kampfkunst mit einer modernen, unmittelbar anwendbaren Form der Selbstverteidigung.

TRADITION UND WEITERENTWICKLUNG
Kyeok Too Ki und Combat Kyeok Too Ki im Vergleich
Combat Kyeok Too Ki baut auf den traditionellen Grundlagen des Kyeok Too Ki auf, setzt jedoch in mehreren Bereichen andere Schwerpunkte. Die gemeinsame Herkunft bleibt erhalten, während Technik, Trainingsmethoden und Selbstverteidigung gezielt an heutige Anforderungen angepasst wurden.
Viele Elemente verbinden beide Systeme bis heute: die koreanische Kampfkunsttradition, Hapkido als wesentliche Grundlage, das Training von Körper und Geist, Graduierungen und Prüfungen sowie die Arbeit mit verschiedenen Waffen und grundlegenden technischen Prinzipien.
Combat Kyeok Too Ki führt diese Basis weiter, legt in der praktischen Selbstverteidigung jedoch stärkeren Wert auf kurze Bewegungsabläufe, direkte Reaktionen und Techniken, die verständlich aufgebaut und unter Belastung möglichst schnell abrufbar sein sollen. Ergänzende Einflüsse aus Krav Maga, KickThai und Kubotan-Techniken erweitern dabei das traditionelle Fundament.
Die Unterschiede liegen deshalb weniger in der Herkunft als in der Ausrichtung: Combat Kyeok Too Ki versteht sich als Weiterentwicklung eines gewachsenen Kampfkunstsystems mit stärkerem Fokus auf moderne und praxisnahe Selbstverteidigung.
Gemeinsame Grundlagen
- Koreanische Kampfkunsttradition
- Hapkido als wesentliche Grundlage
- Training von Körper und Geist
- Graduierungen und Prüfungen
- Arbeit mit verschiedenen Waffen
- Grundlegende technische Prinzipien des Kyeok Too Ki
Combat Kyeok Too Ki bewahrt damit zentrale Elemente des traditionellen Kyeok Too Ki und führt dessen technische und philosophische Grundlagen weiter.
Weiterentwicklung im Combat Kyeok Too Ki
- Kürzere und direktere Bewegungsabläufe
- Stärkere Ausrichtung auf moderne Selbstverteidigung
- Einflüsse aus Krav Maga, KickThai und Kubotan-Techniken
- Verständlichere und schneller erlernbare Abläufe
- Befreiung mit unmittelbarer Anschlussreaktion
- Kontinuierliche Anpassung an heutige Anforderungen
Der Schwerpunkt liegt stärker auf einer direkten, praxisorientierten Selbstverteidigung, bei der Techniken auch unter Belastung möglichst schnell und ohne unnötig komplexe Abläufe abrufbar sein sollen.
EIN EIGENSTÄNDIGES SYSTEM ENTSTEHT
Die Entwicklung des Combat Kyeok Too Ki seit 2021
Mit dem Jahr 2021 begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Combat Kyeok Too Ki. Nach der Trennung von der World Kyeok Too Ki Federation wurde das System unter der Leitung von Großmeister Andreas Remes eigenständig weiterentwickelt und in den Interaktiven Budo Verband e. V. integriert.
Die traditionellen Grundlagen des Kyeok Too Ki blieben dabei erhalten. Gleichzeitig wurden Techniken, Trainingsmethoden und die Ausrichtung der Selbstverteidigung konsequent an das neue Konzept des Combat Kyeok Too Ki angepasst. Der Schwerpunkt verlagerte sich zunehmend auf verständliche, direkte und praxisorientierte Bewegungsabläufe.
Ein weiterer wichtiger Schritt folgte 2022 mit der Einführung eines eigenen Prüfungsprogramms für Combat Kyeok Too Ki innerhalb des Interaktiven Budo Verbandes. Damit erhielt das System auch bei Graduierungen und Prüfungen eine eigenständige Struktur.
2021
Eigenständige Weiterentwicklung
Trennung von der World Kyeok Too Ki Federation, Eintritt in den Interaktiven Budo Verband e. V. und Beginn der eigenständigen Weiterentwicklung des Combat Kyeok Too Ki.
2022
Eigenes Prüfungsprogramm
Einführung eines eigenen Prüfungs- und Graduierungssystems für Combat Kyeok Too Ki innerhalb des Interaktiven Budo Verbandes.
Bis heute
Kontinuierliche Weiterentwicklung
Techniken und Trainingsmethoden werden weiterhin überprüft und dort angepasst, wo eine verständlichere, direktere oder praxisnähere Umsetzung sinnvoll ist.
Ein Kampfkunstsystem, das sich weiterentwickelt
Combat Kyeok Too Ki versteht sich nicht als abgeschlossenes System. Seine koreanischen Wurzeln, traditionelle Techniken, Werte, Graduierungen und bewährte Trainingsprinzipien bilden weiterhin das Fundament der Kampfkunst.
Gleichzeitig bleibt Raum für Weiterentwicklung. Veränderungen in den Anforderungen an Selbstverteidigung und Training können dazu führen, Bewegungsabläufe zu vereinfachen, bestehende Techniken anzupassen oder sinnvolle Elemente moderner Systeme einzubeziehen.
Tradition und Weiterentwicklung stehen im Combat Kyeok Too Ki deshalb nicht im Widerspruch. Die Herkunft bleibt erhalten, während das System kontinuierlich an die Anforderungen der Gegenwart angepasst wird.
VON DER GESCHICHTE INS TRAINING
Combat Kyeok Too Ki selbst erleben
Die Entwicklung des Combat Kyeok Too Ki erklärt, woher das System kommt und warum traditionelle Kampfkunst mit moderner Selbstverteidigung verbunden wurde.
Wie diese Prinzipien heute praktisch trainiert werden, lässt sich jedoch am besten selbst erleben. Entdecke die Kampfkunst im Detail oder lerne Combat Kyeok Too Ki bei einem kostenlosen Probetraining persönlich kennen.
HÄUFIGE FRAGEN
Fragen zu Ursprung und Entwicklung
Wie ist Combat Kyeok Too Ki entstanden, welche traditionellen Kampfkünste bilden seine Grundlage und warum wurde das System weiterentwickelt? Hier findest du Antworten auf häufige Fragen zur Herkunft und Entwicklung des Combat Kyeok Too Ki.
Wo liegen die Wurzeln des Kyeok Too Ki?
Die Wurzeln des Kyeok Too Ki liegen in Südkorea. Eine wesentliche technische Grundlage bildet das Hapkido. Auf dieser Basis wurden im Laufe der Entwicklung weitere geeignete Techniken und Trainingsprinzipien verschiedener Kampfkünste und Kampfsportarten miteinander verbunden.
Welche Rolle spielt Hapkido bei der Entwicklung des Kyeok Too Ki?
Hapkido bildet eine der zentralen Grundlagen des Kyeok Too Ki. Großmeister Sea Kwon Young war Träger des 9. Dan im Hapkido. Befreiungen, Hebel, kontrollierte Bewegungen und unterschiedliche Techniken zur Selbstverteidigung bildeten dadurch ein wichtiges technisches Fundament für die weitere Entwicklung des Systems.
Welche Kampfkünste haben Kyeok Too Ki und Combat Kyeok Too Ki beeinflusst?
Zu den prägenden Einflüssen gehören neben Hapkido unter anderem Taekwondo, Karate, Aikido, Kung Fu und KickThai. Im Combat Kyeok Too Ki kamen zusätzlich Einflüsse aus moderner Selbstverteidigung wie Krav Maga sowie Kubotan-Techniken hinzu.
Warum wurde Combat Kyeok Too Ki weiterentwickelt?
Combat Kyeok Too Ki wurde mit dem Ziel weiterentwickelt, traditionelle Grundlagen mit einer direkteren und praxisorientierten Selbstverteidigung zu verbinden. Bewegungsabläufe sollen verständlich aufgebaut, möglichst schnell erlernbar und auch unter Belastung zuverlässig abrufbar sein.
Seit wann wird Combat Kyeok Too Ki als eigenständiges System weiterentwickelt?
Seit 2021 wird Combat Kyeok Too Ki unter der Leitung von Großmeister Andreas Remes eigenständig weiterentwickelt. Nach der Trennung von der World Kyeok Too Ki Federation erfolgte der Eintritt in den Interaktiven Budo Verband e. V. Im Jahr 2022 wurde dort ein eigenes Prüfungsprogramm für Combat Kyeok Too Ki eingeführt.
Was unterscheidet Kyeok Too Ki und Combat Kyeok Too Ki?
Beide Systeme teilen ihre traditionellen Grundlagen, die koreanische Kampfkunsttradition, das Training von Körper und Geist sowie Graduierungen, Prüfungen und verschiedene Waffentechniken. Combat Kyeok Too Ki setzt darüber hinaus stärker auf kurze und direkte Bewegungsabläufe, moderne Selbstverteidigung und Techniken, die auch unter Belastung möglichst schnell abrufbar sein sollen.
Wird Combat Kyeok Too Ki auch heute noch weiterentwickelt?
Ja. Combat Kyeok Too Ki versteht sich als ein System, das seine traditionellen Grundlagen bewahrt und gleichzeitig offen für sinnvolle Weiterentwicklungen bleibt. Techniken und Trainingsmethoden können angepasst werden, wenn dadurch eine verständlichere, direktere oder praxisnähere Umsetzung möglich wird.